Bildegg

Bildegg wurde 1730 gegründet. Der Grund hierfür waren die Konflikte zwischen den alteingesessenen Ungarn und den neuangekommenen Schwaben in Erdeed. Graf Károlyi Alexander kam dem Wunsch der Siedler entgegen, in getrennten Ortschaften leben zu wollen und übersiedelte die Mehrheit nach Bildegg. Von den 49 Familien kamen 41 aus Erdeed, drei aus Maitingen, drei aus anderen … Bildegg weiterlesen

Hamroth

Der Name des Ortes enstammt vom Bach Homorod (es heißen noch mindestens drei andere fließende Gewäßer und zwei andere Siedlungen Homorod). 1390 hat Ungarns Königin Maria den Ort  Meister Balk  und Wojwoden Drag vermacht. Die Nachkommen haben sich den Ort 1424 geteilt: Oberhamroth kam den Nachfahren Balks zu und Großhamroth und Megyerlehamroth den Nachfahren Drags … Hamroth weiterlesen

Ferdinand Flesch

Ferdinand Flesch ist 1910 in Budapest geboren. Seine Eltern Martin Flesch and Katharina Holajter waren Sathmarer Schwaben. Interessanterweise stammte aber seine Großmutter väterlicherseits Maria Leitner aus einem schwäbischen Dorf im Borsoder Komitat namens Trautzendorf/Trautsondorf  (wurde um 1750 mit Schwaben besiedelt wie auch zwei weitere Dörfer: Karlsdorf und Rátka). Die Urgroßeltern hießen Balthasar Leitner und Eva Fischer. … Ferdinand Flesch weiterlesen

Erdeed

Erdeed wurde seit 1726 mit Schwaben besiedelt. Die ersten Erdeeder stammen aus einer großen Gruppe, die von den Werbern Franz Settele aus Fienen und Kaspar Felber aus Maitingen geleitet wurden. Graf Alexander Károlyi traf sie in Pressburg an und ließ sie alle in Listen erfassen. Es waren 414 Personen, unter ihnen 38 Handwerker und 85 … Erdeed weiterlesen

Dekan Johann Holzer und Schinal

Es ist früher in angenommen worden, dass Pfarrer Holzer 1712 mit den ersten Siedlern in Sathmar eingetroffen sei und danach die Schinaler betreut habe. Dem ist entgegenzuhalten, dass  Pfarrer Johann Holzer 1695 in Weiden am See (am Neusiedler See) geboren ist und erst 1721 die Priesterweihe empfangen hat. Er hat ab dem 22. Oktober 1722 … Dekan Johann Holzer und Schinal weiterlesen

Burlescht

In Burlescht kommen zwischen 1792-1799 27 neue Siedler hinzu, davon sind 20 Binnenkolonisten und 7 aus dem Ausland. Die Binnenkolonisten kommen: aus Schandra 8, aus Scheindorf zwei, aus Erdeed und Bildegg drei, aus Großkarol, Wallei und Darotz jewels ein Siedler.

Scheindorf

Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus dem Jahre 1424 – Zynfalwa. 1715 wurden 5 Personen zusammengeschrieben: Quelle Auch wenn diese Namen nicht vermuten lassen, waren bis 1767 nur rumänische Leibeigene im Dorf ansässig. Um die Wälder rund um das Dorf herum zu roden, wurden schwäbische Siedler aus den bereits bestehenden schwäbischen Dörfern angeworben. An … Scheindorf weiterlesen

Turterebesch

Erste Erwähnung in 1216 in Zusammenhang mit einem Hexenprozess. Der Ort liegt neben dem Fluss Tur, um den Ort von anderen Orten mit dem gleichen Namen Terebesch zu unterscheiden (nicht zu verwechseln mit Terebesch am Fluss Kraszna neben Maitingen) trägt der Ort den Namen Turterebesch seit dem 14. Jhd. Die ersten schwäbischen Siedler kamen mit … Turterebesch weiterlesen

Sukunda

Die erste Erwähnung des Ortes stammt aus 1424. Bis zum Sathmarer Frieden, als Graf Alexander Károly  Grundherr wurde, hat der Ort zur Bildegger Herrschaft gehört. In 1792 kommen hier 5 neue Siedler an: aus Großmaitingen, aus Schandra, aus Erdeed, aus irgendeiner anderen Gemeinde und aus dem Ausland jeweils eine.

Madrasch (Madratz)

Die schwäbische Besiedlung fand in der Zeit des Grafen Josef Károlyi (1791-1801) um 1800 statt, obwohl schon seit 1780 Pläne für die Besiedlung mit Schwaben, der bis dahin nur von Rumänen bewohnten Gemeinde, entworfen wurden. Die Namen der Siedler sind seit 1801 belegt. Zwischen 1801-1803 werden 63 neue Einwohner verzeichnet. Ein großer Teil, 57 kommen … Madrasch (Madratz) weiterlesen